
(Foto: Desinformeller Mitarbeiter)
Gestern im Zirkusweg gesehen und es bewegt die Frage, wo mieten „Absteiger“?

(Foto: Desinformeller Mitarbeiter)
Gestern im Zirkusweg gesehen und es bewegt die Frage, wo mieten „Absteiger“?
Die Annenstraße, eine kleine ruhige Seitenstraße mitten in St. Pauli – Heimat für alle. weltoffen. jung. freundlich. Nein, nein, um Himmelswillen, diese Standortbeschreibung ist wirklich nicht mir eingefallen, sondern einem Maklerbüro, welches damit 5 neu geplante Eigentumswohnungen in der Annenstraße 31 verkaufen will, an Menschen, die meinen, weil sie in St. Pauli wohnen, haben sie mehr vom Leben.

Um es ganz ehrlich zu sagen, obwohl ich in der Nähe der Annenstraße wohne, durchquere ich sie eigentlich sehr selten. Und man sagt mir nach, wenn ich mit dem Fahrrad durch die Gegend fahre und vielleicht noch in einem Ohr einen Kopfhörer habe, dass ich ab und an sehr ignorant sein kann, also meist nicht so richtig multitaskingfähig bin. Also, kann ich jetzt nicht sagen, seit wann das Haus in der Annenstraße 31 ein Leerstand ist und seit wann die Werbebotschaft für die neu entstehenden Eigentumswohnungen an der Hauswand prangt.
Gesichert ermittelt habe ich mittlerweile, dass das Haus Annenstraße 31 nicht saniert wird, sondern irgendwann der Abrissbirne zum Opfer fallen wird und dort ein Neubau entsteht.
(alle Angaben ohne Gewähr)
Wie man sieht, doch eigentlich familienfreundliches Wohnen in St. Pauli, oder sieht das irgendjemand anders?
Übrigens, als ich mir die Preisliste auf meinen Rechner laden wollte, ein schwarzer Bildschirm. Mein kluger Rechner hat entschieden, für dich ist das ein wenig zu teuer, denn mein Rechner kennt ja auch meinen aktuellen Kontostand.

Zum Schluss noch die kleine Bemerkung, wer wissen möchte, in welchem “lebenswerten” Stadtteil wir wohnen, die Homepage (auf eigenes Risiko!) des Objektes erläutert es in amüsanten Worten.
Was es genau zu bedeuten hatte, dass über dem Spielbudenplatz unzählige große rote Luftballons mit der Aufschrift „Berlin“ schwebten, haben wir eigentlich bis zum späten Abend nicht wirklich ermitteln können.

Aber, eine Dame und mehrere Herren, saßen ziemlich lange bei einer Tasse Kaffee zusammen am Tresen in der kleinen Hotelbar am Rande der Reeperbahn und überlegten sich, wie kriegen wir die großen roten Luftballons im Luftraum über dem Spielbudenplatz zum platzen? Luftgewehr, Armbrust, Steinschleuder oder Feil und Bogen waren im Gespräch. Doch, wir waren mitten in der Waffenverbotszone und uns fiel auch nicht ein, woher zeitnah und zügig das notwendige Schießwerkzeug besorgen.

Später am Abend brachten wir die großen roten Luftballons im Luftraum über dem Spielbudenplatz mit dem auf dem Spielbudenplatz stattfindenden „Publicorchesterviewing“ in Verbindung, denn so wie es sich anhörte, übertrug man dort irgendein Konzert eines größeren Orchesters wohl aus Berlin auf einem Großbildschirm.
Um es ganz ehrlich zu sagen, der geweckte innere Jagdtrieb konnte leider leider nicht befriedigt werden.
Lieber in der Dunkelheit verschwundener unfallverursachender Fußgänger, ich hätte gerne 69,80 Euro! Du hast mich am letzten Dienstag so gegen 22 Uhr angeblich nicht gesehen, weil Du ja auf ein Auto geachtet hast, was noch diverse Meter entfernt war. Übrigens, ich hatte Vorder- und Rücklicht an und eigentlich kann man mich kaum übersehen. Genau in dem Moment, wo ich an Dir vorbei fuhr, bist Du verträumt auf die Straße gegangen und hast mich durch die Berührungskombination „Dein Brustkorb an meine rechte Seite“ genauso, wie ich auf dem Fahrrad saß auf die Straße gelegt.

(Karte : http://www.openstreetmap.org)
(Rot = noch geradelte Strecke – schwarz=Unfallpunkt grün = geschobene Strecke)
Wirklich nett war, dass Du mir doch tatsächlich noch mein Rücklicht wieder gegeben hast, was auf der Straße blinkend neben mir lag. Ziemlich unhöflich war, dass Du dann ratz fatz in der Dunkelheit verschwunden bist und mich mit meinem kaputten Fahrrad mitten auf der Straße hast stehen lassen.

Der Fahrradladen in St. Pauli hat sich natürlich heute sehr gefreut, denn einige Teile, die gerade vor ein paar Monaten repariert wurden, mussten heute wieder ausgewechselt und repariert werden.
Ehrlich, wenn Du, ja genau Du unfallverursachender Fußgänger diesen Blogeintrag ließt, schick mir deine Adresse und ich schicke Dir eine Kopie der Rechnung und meine Kontonummer!
Wunschträume werden leider sehr selten wahr. Wie oft hat man sich in frühen Kindertagen ein Pferdchen gewünscht, doch unter dem Tannenbaum stand leider nur ein geschnitztes Holzpferdchen. Und genau so, wie die Träume nach einem richtigen Pferdchen zerplatzt sind, ist gerade der Traum nach Neuwahlen in Hamburg zerplatzt.

(Foto: Desinformeller Mitarbeiter)
Leider wurde vor wenigen Minuten der Herr Ahlhaus (CDU) von der Hamburger Bürgerschaft mit 70 Stimmen von 121 zum 1. Bürgermeister der Freien und Peinlichkeitsstadt Hamburg gewählt. Irgendwie kann ich es ja verstehen, dass man sein Kreuzchen dem Herrn Ahlhaus gegeben hat, denn weiß man als Abgeordneter, ob man nach einer eventuellen Neuwahl noch mit am Trog sitzt, oder ob man in tiefe tiefe Politikerarmut fällt, wenn die Wähler sagen „Du nicht mehr“?

(Foto: Desinformeller Mitarbeiter)
Doch zum Schluss noch eine kleine Bemerkung an die mittlerweile von mir sehr verhassten Grünen: Wisst ihr noch, wie ihr mit Turnschuhen ins Parlament aufgelaufen seid, wie ihr strickend auf den Parlamentsbänken saßt? Und heute? Grausame Spießer, die einen ziemlich rechten Bürgermeisterkandidaten der CDU mit an die Macht bringen. Pfui!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alte Rindermarkthalle: Gemeinsames “inoffizielles” Treffen der Sanierungsbeiräte Sternschanze Altona, Wohlwillstraße und Karolinenviertel
am Dienstag, dem 24. August 2010
19.00 Uhr
im Haus der Familie
Bei der Schilleroper 15
Kiezterror schliesst sich an!
Ich habe es leider nicht geschafft, das Video in den Beitrag einzubinden, somit also hier der Link zum Video: http://www.youtube.com/user/LicetBovi001#p/u/0/VR5KoYDAeWw

Sonntag Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Gängeviertel
Kurzer Schockzustand bei Betrachtung der Bild Zeitung. Hamburg bewirbt sich für die Ausrichtung des Eurowischen Songcontestes im Jahre 2011.

Aber Lena sagt, Berlin wäre am besten geeignet!



(zitierte Schnippselchen Bild-Online)
Bei genauer Würdigung der Wichtigkeit des Eurowischen Songcontestes bleibt eigentlich nur der Schluss, Lena voll zu unterstützen! Ein so wichtiges Kulturereignis gehört in die Hauptstadt des ausrichtenden Landes. Ein Ereignis, auf das die ganze Welt schaut braucht das passende Flair einer Weltstadt und nicht den Muff einer provinziellen Stadt, die für ein auslaufendes Schiff aus ihrem Hafen ein Feuerwerk inszeniert, weil sie sonst absolut nichts besseres zu bieten hat.
Es gibt nur eine Entscheidung; der Eurowischen Songcontest gehört nach Berlin!